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Kellerabdichtung in Potsdam, Berlin und Brandenburg

Feuchte Wände im Keller sind selten ein Putzproblem. Meist steht Wasser an der Außenwand, und dort muss es aufgehalten werden. Der aufwendige Teil daran ist nicht die Abdichtung selbst — es ist der Erdbau davor und danach. Genau den machen wir mit eigener Technik.

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Warum viele Angebote am eigentlichen Aufwand vorbeigehen

Ein Abdichtungsbetrieb bietet die Abdichtung an. Das Freilegen der Kellerwand bis zur Fundamentsohle, das Zwischenlagern des Aushubs, das Verfüllen, Verdichten und die Wiederherstellung von Terrasse, Weg und Bepflanzung stehen dann als Bauherrenleistung im Kleingedruckten — oder werden von einem Subunternehmer gemacht, den niemand koordiniert.

Bei einem Einfamilienhaus ist dieser Erdbauanteil regelmäßig der größere Teil der Arbeit. Wir bauen Terrassen, Wege und Gärten. Was wir aufgraben, stellen wir anschließend wieder her — ohne zweite Firma, ohne zweite Rechnung, ohne Schuldzuweisungen zwischen Gewerken.

Die vier Verfahren — und wann welches passt

1. Abdichtung von außen

Die Kellerwand wird bis zur Fundamentsohle freigelegt, gereinigt, ausgebessert und neu abgedichtet. Anschließend Schutz- und Dränschicht, dann wird lagenweise verfüllt und verdichtet. Fachlich die vorzuziehende Lösung, weil das Wasser dort aufgehalten wird, wo es ankommt. Voraussetzung: Die Wand muss zugänglich sein.

2. Abdichtung von innen

Wenn nicht freigelegt werden kann — Grenzbebauung, Anbau, Nachbargrundstück, zu geringer Abstand. Die Wand bleibt dann nass, das Wasser wird raumseitig aufgehalten. Das ist ein Kompromiss, und wir sagen das auch so.

3. Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte

Bei Altbauten ohne Sperrschicht im Mauerwerk zieht Wasser aus dem Boden nach oben. Dagegen hilft keine Außenabdichtung, sondern eine nachträgliche waagerechte Sperre — durch Injektion oder mechanisch. Erkennbar am waagerecht durchlaufenden Feuchtebereich.

4. Drainage

Sinnvoll bei drückendem oder stauendem Wasser — aber nur mit funktionierendem Ablauf. Eine Drainage ohne Vorfluter oder Versickerung ist ein teurer Graben. Versickerungsanlagen nach DWA-A 138 bauen wir selbst, das lässt sich also in einem Zug lösen.

Wie ein Auftrag bei uns abläuft

  1. Ortstermin, kostenlos. Wir schauen uns das Schadensbild an, prüfen die Zugänglichkeit für Maschinen und klären, ob Leitungen im Arbeitsbereich liegen.
  2. Festpreis. Freilegen, Abdichten, Drainage falls nötig, Verfüllen und Wiederherstellung — getrennt ausgewiesen, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen.
  3. Leitungsauskunft. Vor jedem Bagger, ausnahmslos.
  4. Ausführung. Freilegen, Untergrund vorbereiten, abdichten, Standzeit abwarten, Schutzschicht, lagenweise verfüllen und verdichten.
  5. Wiederherstellung. Terrasse, Weg, Rasen, Bepflanzung.

Der Punkt, an dem am häufigsten gespart wird

Das lagenweise Verfüllen und Verdichten. Wer den Graben in einem Zug zuschiebt, bekommt Setzungen — und in zwei Jahren sackt die neu verlegte Terrasse ab. Das ist keine Frage des Materials, sondern der Arbeitsweise.

Häufige Fragen

Von außen oder von innen abdichten?

Von außen ist die fachlich vorzuziehende Lösung, weil das Wasser dort aufgehalten wird, wo es ankommt. Voraussetzung ist, dass die Wand freigelegt werden kann. Ist das nicht möglich – etwa bei Grenzbebauung oder Anbauten – bleibt die Abdichtung von innen oder eine Injektion. Was in Frage kommt, entscheidet sich am Gebäude, nicht am Katalog.

Woran erkenne ich, dass der Keller ein Abdichtungsproblem hat?

Typisch sind feuchte oder dunkle Flecken im unteren Wandbereich, abplatzender Putz, weiße Ausblühungen, muffiger Geruch und Schimmel in Ecken. Bei aufsteigender Feuchte zieht sich der feuchte Bereich waagerecht durch die Wand, bei seitlich eindringendem Wasser ist er auf einzelne Stellen begrenzt.

Muss zum Freilegen der ganze Garten weg?

Nein, aber ehrlich gesagt: Der Arbeitsgraben muss breit genug sein, dass gearbeitet werden kann. Terrassenbeläge, Wege und Pflanzen im Arbeitsbereich müssen weichen. Weil wir Garten- und Landschaftsbau machen, stellen wir all das anschließend wieder her – das ist der Unterschied zu einem reinen Abdichtungsbetrieb.

Was kostet eine Kellerabdichtung?

Das hängt von der freizulegenden Fläche, der Tiefe, der Zugänglichkeit für Maschinen und dem Zustand der Wand ab. Vor dem Ortstermin nennen wir keine Zahl, weil jede Zahl ohne Aufmaß geraten wäre. Die Besichtigung ist kostenlos, danach bekommen Sie einen Festpreis.

Wie lange dauern die Arbeiten?

Bei einem Einfamilienhaus liegen Freilegen, Abdichten, Trocknungszeit und Verfüllen erfahrungsgemäß im Bereich mehrerer Tage bis zu zwei Wochen. Die Abdichtung braucht Standzeit, bevor verfüllt werden darf – dieser Punkt lässt sich nicht abkürzen.

Brauche ich eine Drainage?

Nicht automatisch. Eine Drainage ist sinnvoll, wenn drückendes oder stauendes Wasser vorliegt, und sie braucht einen funktionierenden Vorfluter oder eine Versickerung. Ohne Ablauf ist sie wirkungslos. Genau diese Frage klären wir vor Ort – und Versickerungsanlagen bauen wir ohnehin selbst.

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Aufmaß und Beratung sind kostenlos. Danach bekommen Sie einen Festpreis, an den wir uns halten.

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Die Angaben auf dieser Seite sind allgemeine Erläuterungen und ersetzen keine Begutachtung im Einzelfall. Welches Verfahren an Ihrem Gebäude richtig ist, entscheidet sich vor Ort.